Naja, da hat er vielleicht seine Lehre aus den "Planescape: Torment"-Erfahrungen gezogen: Ein Spiel, das extrem schräg aussieht und von der Beschreibung her auch so klingt, kann noch so toll sein, es wird sich nicht ansatzweise so gut verkaufen wie ein gutgemachtes, aber generisches Spiel. Also lieber viele Käufer durch scheinbar Altbekanntes anlocken und die dann im Spielverlauf durch eine tolle Story überraschen!

Ob das dann tatsächlich funktioniert, weiß ich natürlich auch nicht. Und man könnte gut argumentieren, daß es kontraproduktiv ist, eine solche Strategie gleich im Interview auszuplaudern; aber vermutlich geht Guido Henkel davon aus, daß ein solches Interview sowieso größtenteils nur von denjenigen gelesen wird, die sich intensiver mit der Materie befassen und auf Generisches tendentiell weniger Lust haben als der Durchschnitts-Spielekäufer ...