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Vor der Wahl = Nach der Wahl #387123
28/09/09 03:10 PM
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Hach ja, die große Wahl 2009.

Der interessanteste Aspekt war für mich wieder einmal das komplette Versagen der "Meinungsforschung" zur Wahlprognose. Was haben wir in den letzten Wochen nicht ständig von "deutlichen Verlusten bei der Union", einem "rasanten Aufholen der SPD" und von "Zitterpartie" und "Kopf an Kopf Rennen" lesen müssen.

Und was habe ich dafür gelacht, als das vorläufige Endergebnis feststand. Und das auch noch ohne die ganzen "islamistischen Terroranschläge", die uns für die Wahl versprochen wurden. Den Herrn Bin Laden würde ich feuern für soviel Unzuverlässigkeit. Aber wenigstens auf die Wähler war Verlass: Zuverlässig haben sie allen schwachsinnigen Prognosen getrotzt, sind in Schaaren zu den keineren Parteien geströmt und haben der SPD noch mal deutlich vor Augen geführt, wie sie sich in ihrer Konzeptionslosigkeit inzwischen selbst zugrunde gerichtet hat.

Bedauerlich nur, dass die Verluste bei der Union so gering waren. Aber auch auf die Unionswähler ist eben Verlass: Das treudeutsch-miefige Spiessbürgertum macht sein Kreuzchen eben schon vollautomatisch an der rechten - pardon - der richtigen Stelle, dann muss man nicht nachdenken, das gibt nur Kopfschmerzen. Und Denken wird bei der Union ohnehin nicht so gerne gesehen, dafür haben wir ja den Herrn Schäuble. Der denkt für uns, damit wir ruhig schlafen können.

Dennoch schön, dass überhaupt noch jemand wählen gegangen ist. Die Wahlbeteiligung war zwar die geringste, die es je gab - weil sich für das stümpernde Kasperletheater in Berlin niemand mehr interessiert - aber immerhin. Es hat zumindest gereicht, um immer noch den Anschein aufrecht zu erhalten, wir würden in einer Demokratie leben.

In diesem Sinne: Volksverblödung ist das beste Schlafmittel, also magst ruhig sein Deutschland und schlaf weiter. Bis zum bösen Erwachen.


Re: Vor der Wahl = Nach der Wahl [Re: Ddraigfyre] #387129
28/09/09 03:53 PM
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Nunja, deine Auffassung ist ja bekannt und auch, wenn ich manche Kritik teile (v.a. Schäuble), halte ich diese Polemik für nicht des ausführlicher Kommentierens würdig.

Tja, Pech gehabt, Ddraiggy. Ich weiß schon, daß du dich hier endlich mal wieder richtig schön fetzen willst. Ich stehe als Kontrahent diesmal jedoch nicht bereit (keine Zeit und keine Lust - vielleicht im November wieder ...). Aber vielleicht will Elgi ja mal wieder? \:\)

Was mich betrifft: Ich nehme den Wahlausgang erstmal als gegeben hin (und als sicherlich nicht schlimmstmöglichen) und harre dessen, was nun kommt. In einigen Bereichen hoffe ich auf das Beste (denn die Große Koalition war ja mehr eine Stillstandskoalition - nun kann es wenigstens wieder richtige Änderungen geben, ob die nun funktionieren oder nicht), in anderen befürchte ich das Schlimmste (da wären wir wieder bei Schäuble, aber auch bei von der Leyen und der Energiepolitik). Aber insgesamt stehe ich der neuen Regierung erstmal ziemlich neutral gegenüber.

Achja, und ein Gutes hat das Wahlergebnis jedenfalls schon mal: Ulla Schmidt ist endlich weg!

Re: Vor der Wahl = Nach der Wahl [Re: Ralf] #387133
28/09/09 04:08 PM
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 Originally Posted By: Ralf
Tja, Pech gehabt, Ddraiggy. Ich weiß schon, daß du dich hier endlich mal wieder richtig schön fetzen willst. Ich stehe als Kontrahent diesmal jedoch nicht bereit (keine Zeit und keine Lust - vielleicht im November wieder ...). Aber vielleicht will Elgi ja mal wieder? \:\)

Menno ....

Jetzt kann ich wirklich nur auf Elgi hoffen, wenn der nicht wieder fremdbashen geht.

Aber wie Du siehst, teilen wir ja durchaus einige Ansichten. Und auch ich atme erstmal tief durch, dass wir die Ulla endlich los sind. Obwohl man nicht zu laut jubeln sollte, bevor die Nachfolge nicht ans Werk gegangen ist ...

Aber ernsthaft: Auch wenn der Startpost so aussehen mag, bin ich diesmal eigentlich nicht auf Konfrontation aus. Dazu deprimiert mich die Politik inzwischen allgemein schon zu sehr, als dass ich mich noch groß darüber aufregen oder streiten möchte.

Ich fand nur den deutlichen Vorsprung der Union erschreckend, ebenso die gerade in dieser Krisenzeit extrem geringe Wahlbeteiligung. Offenbar hat eine ganze Nation resigniert und lässt sich nur noch treiben.

Last edited by Ddraigfyre; 28/09/09 04:17 PM.

Re: Vor der Wahl = Nach der Wahl [Re: Ralf] #387135
28/09/09 04:16 PM
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Umfrage beim Kölner Stadt-Anzeiger (sehr vielsagend) :
http://www.ksta.de/poll/mdsUmfrageNeu.jsp?umfrageId=1253888538883&content=Results
(Ich hoffe, der Link funktioniert so ?)

Nun ja, als ich vom Ergebnis heute morgen las, dachte ich zum allerersten Mal in meinem Leben *ernsthaft* an Auswandern ...

edit: Darf ich ja gar nicht schreiben, ich bin ja zur Verschwiegenheit verpflichtet. Nur soviel: "Mein" Wahlbezirk entsprach nicht dem Endergebnis, sondern eher dritten von Ddraig genannten Prognose.

Wir haben übrigens gemerkt, daß die Organisation noch verbessert werden kann: Eine blinde Frau wollte wählen. Was nun ? Obwohl *eigentlich* verboten, ist es jkedoch bei Personen wie zum Beispiel bei Blinden erlaubt, eine Person zur Hilfe hinzuzuziehen.

Im Aufklärungsheft stand etwas von "Schablonen", die es wohl bei Blindenverbänden gäbe, aber davon wußte keiner etwas. wir kamen überein, daß es eigentlich Sache der Gemeinde sein müßte, so etwas blinden Mitbürgern zur Wahl zur Verfügung zu stellen.


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Re: Vor der Wahl = Nach der Wahl [Re: Ralf] #387136
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 Originally Posted By: Ralf
...und als sicherlich nicht schlimmstmöglichen


falsch:

wir müssen von nun an westerwelle in regierungsverantwortung ertragen


Re: Vor der Wahl = Nach der Wahl [Re: harganaxki] #387138
28/09/09 04:19 PM
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Ja, oh, toll, die Unternehmen werden nun noch stärker gefördert werden ... Steuersenkungen für Unternehmen und für mittlere Einkommen ... Nicht etwa für die kleinen ...

Das wird ganz toll werden. sozialer Kahlschlag, sag ich da nur, und das sage nicht nur ich : http://www.ksta.de/html/artikel/1253888539157.shtml


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Re: Vor der Wahl = Nach der Wahl [Re: AlrikFassbauer] #387139
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 Quote:
Umfrage beim Kölner Stadt-Anzeiger (sehr vielsagend) :
http://www.ksta.de/poll/mdsUmfrageNeu.jsp?umfrageId=1253888538883&content=Results

46% für "Auswandern oder bewaffneter Widerstand", ja - schön wär's. \:-D


Re: Vor der Wahl = Nach der Wahl [Re: AlrikFassbauer] #387146
28/09/09 04:54 PM
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 Originally Posted By: AlrikFassbauer

edit: Darf ich ja gar nicht schreiben, ich bin ja zur Verschwiegenheit verpflichtet. Nur soviel: "Mein" Wahlbezirk entsprach nicht dem Endergebnis, sondern eher dritten von Ddraig genannten Prognose.


Die Wahlergebnisse zu jedem Wahlkreis sind doch offen zugänglich.
http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_09/ergebnisse/wahlkreisergebnisse/

Re: Vor der Wahl = Nach der Wahl [Re: Ddraigfyre] #387156
28/09/09 06:17 PM
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 Originally Posted By: Ddraigfyre
Ich fand nur den deutlichen Vorsprung der Union erschreckend, ebenso die gerade in dieser Krisenzeit extrem geringe Wahlbeteiligung. Offenbar hat eine ganze Nation resigniert und lässt sich nur noch treiben.

Ich würde nicht von resigniert sprechen, sondern von desinteressiert. Klar gibt es auch eine Menge Leute, die bewußt nicht zur Wahl gehen, weil sie sich einbilden, daß ihre Stimme ja sowieso nichts bringt. Aber ich vermute, daß die überwiegende Mehrheit der Leute einfach überhaupt gar kein Interesse an den Wahlen hat.

Deswegen sollte man ganz einfach die Wahlpflicht einführen - vor jeder Bundestagswahl gibt's eine Volkszählung und wer nicht bei der Wahl erscheint, bekommt ne deftige Strafe. Ob man dann wählt oder die Stimme ungültig macht, ist jedem selbst überlassen.
Man könnte sogar so weit gehen, daß man - so wie Ddraig oft gefordert hat - eine ausgewiesene Nichtwähler-Möglichkeit machen... und dann z.B. allen Parteien über der 5%-Hürde das Geld je nach Menge der Nichtwähler kürzen.

So etwas wird natürlich passieren... aber angesichts der Wahlpassivität werde ich hier in Deutschland (und auch wohl in anderen Ländern Europas) bei jeder Wahl fast wahnsinnig, daß die Menschen das kostbare Wahlrecht - mithin die einzige Möglichkeit für den Durchschnittsbürger, überhaupt etwas mitzuentscheiden im Bund - einfach nicht wahrnehmen. Anderenorts würden die Menschen vieles hergeben, wenn sie überhaupt die Möglichkeit hätte, über das Wahlrecht reden zu dürfen. Aber das ist wohl die Krux des Wohlstands. Man schätzt nicht mehr das, was man hat.

Zur Wahl selbst: Einerseits bin ich froh, daß die große Koalition endlich rum ist... und daß es keine Pattsituation gab und eigentlich sofort klar war, wer an die Macht kommt. Selbstverständlich bin ich erbost ob der 15%, die in Zeiten der Krise ausgerechnet die FDP wählen... aber wie gesagt: Lieber so, als wieder ne große Koalition oder monatelanges Streiten wer jetzt mit wem koalieren soll oder nicht. Nun sind die Fronten klar gesteckt, Schwarz-Gelb ist wieder in der Verantwortung, die Linke ist erstaunlich stark in der Opposition und die SPD - deren Stimmenverluste abzusehen waren, wenn man nicht ganz so naiv jeder neuen Meldung geglaubt hat - hat wieder mal die Chance bzw. die Pflicht, sich grundlegend zu überlegen, welchen Weg sie einschlagen will. Wenn sie nicht in der Beliebigkeit verenden und am Ende sogar von den Grünen überholt werden will, muß sie sich programmatisch komplett in Frage stellen - was dann am Ende dabei herauskommt, muß auf festen Füßen stehen und zukunftsgerichtet sein. Ob das Endergebnis den Vertretern dieses oder jenen Flügels gefallen mag, wird man dann sehen.
Ebenso dringend muß das Personal nahezu komplett ausgetauscht werden. Münte - den ich früher sehr schätzte - will ja den Weg frei machen, wie man so liest. Aber daß am Ender Mitversager, oder Oberlangweiler, der Schröder-Imitator, der blasseste aller SPD-Kanzlerkandidaten, an die ich mich errinern kann, also Steinmeier Fraktions- und Parteivorsitz übernimmt, wäre blanker Hohn. Früher war es üblich, daß die vordersten Verantwortlichen nach verheerenden Niederlagen zurückgetreten sind. Aber heute wird so getan, als ob alles normal ist, und einfach weitergemacht. Was würde denn Steinmeier anders machen als bisher, sodaß man auf eine Besserung hoffen könnte?

Daher: Programm überarbeiten, Dogmatik hinsichtlich der Linken ändern, Personen austauschen, Schwung für die nächsten Wahlen holen - denn ich bin mir sicher, daß das Volk relativ bald sehen wird, daß Schwarz-Gelb nicht so toll ist, wie es sich das vorgestellt hat.


Nigel Powers: "There are only two things I can't stand in this world. People who are intolerant of other people's cultures... and the Dutch!"
Re: Vor der Wahl = Nach der Wahl [Re: elgi] #387173
28/09/09 07:46 PM
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 Originally Posted By: elgi
Ich würde nicht von resigniert sprechen, sondern von desinteressiert.

Natürlich Desinteresse - aber dieses Desinteresse resümiert meiner Ansicht nach aus Resignation: "Es ist egal wo ich mein Kreuzchen mache, da ist einer wie der andere, da wird sich sowieso nichts ändern, wenn ich die Kleinen wähle bekommen die ohnehin nicht genug Stimmen um je politisch wirklich mitzureden, es geht alles weiter bergab, die lügen uns alle nur die Hucke voll, etc., da kann ich auch gleich zu Hause bleiben."

Für mich ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass diese "Demokratie" so einfach nicht mehr angenommen wird, weil die politischen Unterschiede in den Volksparteien ziemlich nivelliert rüberkommen und niemandem mehr zugetraut wird, das Wohl des Volkes bzw. der Nation wirklich vertreten und etwas verbessern zu können.

Und die Leute merken ganz einfach auch, dass vor den Wahlen immer öfter und immer dreister gelogen wird und Versprechen gegeben werden, von denen inzwischen jedem klar ist, dass sie nicht gehalten werden können, sondern eher das Gegenteil wahrscheinlich ist. Das Vertrauen in die Politik ist gleich Null.

Die stärkste Kraft im Land ist inzwischen die Gruppe der Nichtwähler. Und Nichtwähler sein heißt, kein Interesse an der "Demokratie" zu haben. Von daher ist dieses Konzept in der existierenden Form gescheitert. Und wenn man die Leute tatsächlich zur Wahl ZWINGT, wie Du forderst, dann wäre das der deutlichste Beweis dafür, dass diese Demokratie gescheitert ist.

Wahlzwang bzw. Wahlpflicht hat nämlich mit Demokratie rein gar nichts mehr zu tun.

Das ist der völlig falsche Weg. Stattdessen muss die Politik mal etwas leisten und Zeichen setzen, damit der Bürger von sich aus wieder wahlwillig wird, weil er merkt, dass seine Stimme tatsächlich etwas bewirken kann. DAS ist derzeit einfach nicht der Fall.



Last edited by Ddraigfyre; 28/09/09 07:49 PM.

Re: Vor der Wahl = Nach der Wahl [Re: Ddraigfyre] #387178
28/09/09 08:22 PM
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 Originally Posted By: Ddraigfyre
Die stärkste Kraft im Land ist inzwischen die Gruppe der Nichtwähler. Und Nichtwähler sein heißt, kein Interesse an der "Demokratie" zu haben. Von daher ist dieses Konzept in der existierenden Form gescheitert. Und wenn man die Leute tatsächlich zur Wahl ZWINGT, wie Du forderst, dann wäre das der deutlichste Beweis dafür, dass diese Demokratie gescheitert ist.

Wahlzwang bzw. Wahlpflicht hat nämlich mit Demokratie rein gar nichts mehr zu tun.

Abgesehen davon, daß die CDU bei den Erststimmen mehr Stimmen geholt als es Nichtwähler gab, ist natürlich die Aussage, daß die Nichtwähler die stärkste Kraft wären, eine allseits beliebte Milchmädchenrechnung - denn es ist sicherlich nicht anzunehmen, daß es sich bei den Nichtwählern um eine homogene Gruppe handelt, die alle aus denselben Gründen nicht gewählt haben. Klar, es handelt sich bei den CDU-Wählern auch nicht um eine homogene Gruppe, aber immerhin haben diese ihre Stimme abgegeben. Wie schon mal gesagt: Ich stelle mir die Zahl derjenigen Nichtwähler relativ hoch vor, die nicht wegen den Gründen, die du wieder mal nennst, nicht zur Wahl gehen, sondern weil sie ganz einfach überhaupt keine Lust haben... solche Leute gabs sicher auch zu den Zeiten, wo die Beteiligung bei über 80% oder 90% lag.
Aber ich gebe zu, daß ich hier spekuliere.

Wobei ich aber nicht spekuliere, ist die Sache mit der Wahlpflicht. Es ist natürlich Unsinn zu behaupten, daß diese mit Demokratie nichts mehr zu tun hätte, und zwar aus zwei Gründen:
1. Es gibt nicht "DIE" Demokratie, sondern immer eine wie auch immer geartete Umsetzung der Grundidee.
2. Es gibt nicht wenige Länder, in denen zumindest eine theoretische Wahlpflicht herrscht.

Abgesehen davon darfst du aber weiterhin behaupten, daß ich mit dieser - zugegebermaßen wenig ernstgemeinten - Idee wieder mal etwas total Undemokratisches von mir gegeben habe. Denn auch ich habe überhaupt keine Lust und leider auch keine Zeit, großartig wegen Politik zu streiten.


Nigel Powers: "There are only two things I can't stand in this world. People who are intolerant of other people's cultures... and the Dutch!"
Re: Vor der Wahl = Nach der Wahl [Re: elgi] #387183
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 Originally Posted By: elgi
2. Es gibt nicht wenige Länder, in denen zumindest eine theoretische Wahlpflicht herrscht.

Richtig. Es gibt ja auch nicht wenige Länder, die sich selbst gern als "demokratisch" bezeichnen, wo aber nur eine narrenfreie Parteiendiktatur regiert und Volkes Wille letztlich am Arsch vorbei geht. Unseres beispielsweise.

Schön, dass Du die "Grundidee" der Demokratie angesprochen hast. Zu der gehört nämlich auch, dass man die Freiheit hat zu wählen, ob man jemanden wählen möchte. Eine Wahlpflicht, in der man die Bürger zu einer Wahl zwingen muss, ist die offizielle Bankrotterklärung der demokratischen Idee.

Was Du da fordert, ob ernst gemeint oder nicht, ist eine weitere Einschränkung der Freiheitsrechte und Bevormundung des Bürgers. Und es ist mal wieder der leichte Weg, genau so wie z.B. bei der Preiserhöhung für Alkopops.

Statt dass die Politik an ihren Fehlern arbeitet, drücken wir den Leuten einfach wieder einen neuen Zwang mit Bußgeld auf. So was nennt man sich bequem aus der Verantwortung stehlen. Und das ist symptomatisch für die generelle Politik hier im Land und auch das Komplettversagen der Sozialdemokratie unter Schröder und Nachfolge. Kein Wunder also, dass die SPD niemand mehr wählen will, wenn man bei der Union dasselbe mit mehr Wirtschaftskompetenz bekommt.


Re: Vor der Wahl = Nach der Wahl [Re: Ddraigfyre] #387184
28/09/09 09:51 PM
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 Originally Posted By: Ddraigfyre
Schön, dass Du die "Grundidee" der Demokratie angesprochen hast. Zu der gehört nämlich auch, dass man die Freiheit hat zu wählen, ob man jemanden wählen möchte. Eine Wahlpflicht, in der man die Bürger zu einer Wahl zwingen muss, ist die offizielle Bankrotterklärung der demokratischen Idee.

Es freut mich, daß ich dir wieder etwas Material gebe, an dem du dich schön in Rage reden kannst. Dennoch würde ich es begrüßen, wenn du mich auch richtig liest. Ich habe geschrieben: "Ob man dann wählt oder die Stimme ungültig macht, ist jedem selbst überlassen." D.h. es wird niemandem vorgeschrieben, irgendjemanden zu wählen - lediglich der Gang zur Wahlurne ist Pflicht. Was du dann mit deinem Stimmzettel machst, ist deine Sache. Ich vermute, daß ein nicht geringer Teil der 30% Nichtwähler dann nämlich, wenn sie schon in der Wahlkabine stehen, auch einfach mal wählen. Bzw. sich im Vorfeld eher Gedanken darüber machen, weil sie wissen, daß sie zur Wahl gehen MÜSSEN.

Und die Standaragumente im Sinne von "Demokratie heißt dies und das" kannst du uns allen ersparen. Wir sind nicht in der Antike mit einer Handvoll Menschen, wo man diese ominöse Grundidee einfach umsetzen kann. Nicht zuletzt deswegen haben wir Gesetze, die vordergründig die Freiheit des Einzelnen einschränken, aber im Grunde genommen doch das Zusammenleben erleichtern. Und die Wahlfplicht bzw. die Pflicht, zur Wahlkabine zu gehen, wäre zwar durchaus eine Einschränkung der persönlichen Freiheit, aber eine meiner Meinung nach vertretbare. Vor allem aber keine, an der die Demokratie im Staat zugrunde geht... d.h. die Überdramatisierung ist wie so vieles fehl am Platze. Der Vergleich zu Alkopops hingegen ist überhaupt nicht ernstzunehmen.


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Re: Vor der Wahl = Nach der Wahl [Re: elgi] #387189
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 Originally Posted By: elgi
Ich habe geschrieben: "Ob man dann wählt oder die Stimme ungültig macht, ist jedem selbst überlassen." D.h. es wird niemandem vorgeschrieben, irgendjemanden zu wählen - lediglich der Gang zur Wahlurne ist Pflicht.

Entschuldige, aber das ist doch nun wieder mal nur Deine übliche Haarspalterei. Es geht mir doch gar nicht darum, ob die Leute irgendwo ihr Kreuzchen machen, sondern dass sie überhaupt erst dazu gezwungen werden müssen, dort hinzugehen. Da ist es völlig egal, ob sie ein kleines Kreuz irgendwo ins Kästchen machen, oder ein großes über den ganzen Wahlzettel. Vom ZWANG zum Wahlgang an sich rede ich und das weißt Du auch ganz genau.

Und wie würde es Dir gefallen, wenn diese ganzen "Zwangswähler" über diese weitere Bußgeld-Gängelung des Staates so erboßt sind, dass sie dann aus hirnlosem "Protestverhalten" alle mal fein die NPD wählen würden ? Würde Dir das gefallen ? Du kannst doch nicht so naiv sein zu glauben, dass sich jemand nur deshalb intensive Gedanken über sein Wahlverhalten macht, nur weil er zu einem Wahlgang GEZWUNGEN wird.

Und was bitte ist an dem Alkopops-Vergleich denn nicht ernst zu nehmen ? Auch hier hat die Politik einfach mal wieder dem Bürger bequem in die Tasche gegriffen, weil man zu faul und zu unfähig war, ernsthaft über sinnvolle Maßnahmen nachzudenken. Als Resultat saufen die Kids heute mehr denn je, dafür dann das härtere Zeug, weil das inzwischen fast dasselbe kostet, oder mixen sich ihre Alkopops halt selber. Bravo !

Und genau dasselbe wäre ein Bußgeld für Wahlverweigerer. Hübsch bequem und bringt Geld in die Kassen, ohne dass die inkompetente Politik bei sich die Verantwortung suchen oder darüber nachdenken muss, WORAN es eigentlich liegt, dass die Wahlbeteiligung von Jahr zu Jahr abnimmt. Deine Erklärung "Die sind alle nur zu faul" ist nämlich ein genau so bequemes Abwiegeln und Wegsehen, wie die Politik das Deiner Meinung nach tun soll.


Re: Vor der Wahl = Nach der Wahl [Re: Ddraigfyre] #387195
29/09/09 06:23 AM
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 Originally Posted By: Ddraigfyre
Entschuldige, aber das ist doch nun wieder mal nur Deine übliche Haarspalterei. Es geht mir doch gar nicht darum, ob die Leute irgendwo ihr Kreuzchen machen, sondern dass sie überhaupt erst dazu gezwungen werden müssen, dort hinzugehen. Da ist es völlig egal, ob sie ein kleines Kreuz irgendwo ins Kästchen machen, oder ein großes über den ganzen Wahlzettel. Vom ZWANG zum Wahlgang an sich rede ich und das weißt Du auch ganz genau.

Nenn es ruhig Haarspalterei... aber wenn du dich an einem Punkt hochziehst, werde ich hoffentlich noch anmerken dürfen, daß du ihn falsch verstanden hast. Denn es macht sehr wohl einen Unterschied, ob man sagt "Ihr geht zur Wahl und macht dort, was ihr wollt" oder ob man sagt "Ihr geht zur Wahl und wählt auf jeden Fall mit".
Wie gesagt, daß dies eine Einschränkung der Freiheit darstellt, bestreite ich nicht. Und wie ebenfalls gesagt halte ich diese Einschränkung für nicht so groß, daß daran die Demokratie im Land zugrunde gehen würde.


 Quote:
Und wie würde es Dir gefallen, wenn diese ganzen "Zwangswähler" über diese weitere Bußgeld-Gängelung des Staates so erboßt sind, dass sie dann aus hirnlosem "Protestverhalten" alle mal fein die NPD wählen würden ? Würde Dir das gefallen ? Du kannst doch nicht so naiv sein zu glauben, dass sich jemand nur deshalb intensive Gedanken über sein Wahlverhalten macht, nur weil er zu einem Wahlgang GEZWUNGEN wird.

Es würde mir natürlich nicht gefallen, wenn die Leute dann alle die NPD wählen würden... und ich halte diese Vorstellung auch für unwahrscheinlich. Und was die intensiven Gedanken angeht, über die du dir Sorgen machst, und daß du mir vorwirfst, daß ich sie den gezwungenen Wählern unterstelle: Auch hier betreibe ich Haarspalterei und verweise auf meine Worte:
"Ich vermute, daß ein nicht geringer Teil der 30% Nichtwähler dann nämlich, wenn sie schon in der Wahlkabine stehen, auch einfach mal wählen. Bzw. sich im Vorfeld eher Gedanken darüber machen, weil sie wissen, daß sie zur Wahl gehen MÜSSEN."
Da ist nicht die Rede von intensiven Gedanken... sondern von der Vermutung, daß ein gewisser Teil der Leute sich zumindest "eher Gedanken" machen würden, um dann nicht vollkommen unvorbereitet bei der Wahl zu stehen. Es versteht sich von selbst, daß das hochspekulativ ist und ich dir nicht sagen, wer sich wann wie viele Gedanken machen würde und wer dann warum wen wählen würde. Mir geht es einzig darum, daß die Leute ALLE zur Wahl gehen - und wenn sie gezwungen werden müssen, dann soll es so sein. MIR ist es Recht... denn ich habe Nichtwähler nie verstanden und werde sie auch nie verstehen. Im Gegensatz zu dir, denn du kennst ja alle Gründe, warum ein Mensch nicht wählen geht, und hast sogar Verständnis dafür.


 Quote:
Deine Erklärung "Die sind alle nur zu faul" ist nämlich ein genau so bequemes Abwiegeln und Wegsehen, wie die Politik das Deiner Meinung nach tun soll.

Auch hier legst du mir selbstverständlich etwas in den Mund, was ich nicht gesagt habe: "Die sind alle nur zu faul".
Wenn du diskutieren willst, dann bleib bitte sachlich und halte dich an das Gesagte. Wenn du infantilen und verbalen Schlagabtausch willst, wo wir uns gegenseitig Sachen vorwerfen, die so gar nicht gesagt wurden, dann laß es mich wissen, damit wir uns beide den Streß und die Mühe sparen können.


Nigel Powers: "There are only two things I can't stand in this world. People who are intolerant of other people's cultures... and the Dutch!"
Re: Vor der Wahl = Nach der Wahl [Re: elgi] #387196
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Meiner eigenen Meinung nach, wäre eine Einführung einer Wahlgangpflicht ziemlicher Unsinn. Wenn wirklich etwas effektiv gegen die Nichtwähler unternommen werden soll, dann doch richtig und vernünftig. Dafür gibt es nur zwei wichtige Punkte:
1. Besser Aufklärung und Bearbeitung der Thematik in Schulen. Und damit meine ich nicht trocken irgendwelche Politiker kennen lernen oder sowas. Sonder sich wirklich mit der Demokratie richtig ausnandersetzen. Dazu gehört auch mal zu sagen, dass die Regierung Müll gebaut hat.

2. Die Lügerei in der Politik muss aufhören. Das mag utopisch sein, aber ist meiner Meinung nach ebenfalls mehr als wichtig. Solange die Politiker einem frech ins Gesicht Lügen und dabei auch noch grinsen ist es recht schwer so jemanden zu Wählen. Für mich ist es zumindest so. Eigentlich möchte ich Leute in der Politik haben denen ich Vertrauen kann. Aber Lügen schaffen keine wirkliche Vertrauensbasis.

Das ist aber nur meine bescheidenen Meinung zu dem Thema.


Rollenspiel hört nicht beim technisch möglichen auf, es hört auf wo deine Fantasie endet.

Lasst uns den hilflosen Drachen vor der bösen Prinzessin retten!
... Das klingt irgendwie falsch...
Re: Vor der Wahl = Nach der Wahl [Re: harganaxki] #387204
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...und als sicherlich nicht schlimmstmöglichen


falsch:

wir müssen von nun an westerwelle in regierungsverantwortung ertragen


Ach komm, Westerwelle ist doch längst nicht mehr so schlimm wie vor zehn Jahren oder so. Es tun zwar alle immer so, aber auch der Mann ist erwachsen geworden. Als Außenminister finde ich ihn zwar trotzdem fehlbesetzt (wobei es schon lustig zu sehen sein wird, wie er in Ländern empfangen wird, in denen Homosexualität per se unter Strafe steht ) und hätte wesentlich lieber den kaltgestellten Gerhardt, aber die allgemeine "Dämonisierung" finde ich ziemlich lächerlich. Ebenso übrigens wie den "Wendehals"-Vorwurf. Klar, vor nicht allzu langer Zeit stimmte der noch, aber in den letzten Jahren hat sich die FDP vor allem dadurch ausgezeichnet, daß sie so ziemlich als einzige im Bundestag vertretene Partei zu ihren Koalitionsaussagen stand und deshalb sogar in etlichen Bundesländern auf eine mögliche Regierungsbeteiligung verzichtete. Ich möchte in diesem Zusammenhang daran erinnern, daß selbst die Grünen mittlerweile mit der Union koaliert haben ... ;\)

P.S.: Das schlimmstmögliche Ergebnis wäre für mich übrigens eine Fortsetzung der Großen Stillstands-Koalition gewesen. Und natürlich auch Rot-Rot-Grün, aber das war ja sowieso extrem unwahrscheinlich.
P.P.S.: Ach, und Alrik: Angesichts der desaströsen Lage des deutschen Staatshaushalts würde es bei JEDER neuen Regierung schmerzhafte Einschnitte geben müssen. Gut, bei den Linken vielleicht nicht, aber dafür hätten wir bei denen innerhalb weniger Jahre 10 Millionen Arbeitslose.
Im Grunde genommen sind Schwarz-Gelb (mittelfristig) ja eigentlich eh´ arme Schweine, weil sie für den unausweichlichen Sparkurs die Zeche werden bezahlen müssen. Die SPD kann sich daran reiben und wird wieder an Profil gewinnen und in vier Jahren wird Schwarz-Gelb GARANTIERT abgewählt. Völlig unabhängig davon, ob sie gut oder schlecht regiert haben. Wetten, daß?

Last edited by Ralf; 29/09/09 09:41 AM.
Re: Vor der Wahl = Nach der Wahl [Re: Trasza] #387227
29/09/09 12:36 PM
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 Originally Posted By: Trasza
Meiner eigenen Meinung nach, wäre eine Einführung einer Wahlgangpflicht ziemlicher Unsinn.

Und meiner Meinung nach ist es ziemlicher Unsinn zu verlangen, daß Politiker aufhören zu lügen. Wenn wir schon dabei sind, hier mit derlei Nettigkeiten um uns zu werfen.


Nigel Powers: "There are only two things I can't stand in this world. People who are intolerant of other people's cultures... and the Dutch!"
Re: Vor der Wahl = Nach der Wahl [Re: elgi] #387229
29/09/09 12:46 PM
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Nicht persönlich nehmen, Elgi. Aber jemanden zu etwas zwingen zu wollen hat sich noch nie als wirklich gute Lösung herausgestellt.

Im Gegensatz dazu wäre eine lügenfreie Politik zu begrüßen. Auch wenn es momentan aussieht, als würde die Wahrheit unter Politikern keine sonderliche Priorität zu genießen.


Rollenspiel hört nicht beim technisch möglichen auf, es hört auf wo deine Fantasie endet.

Lasst uns den hilflosen Drachen vor der bösen Prinzessin retten!
... Das klingt irgendwie falsch...
Re: Vor der Wahl = Nach der Wahl [Re: Trasza] #387231
29/09/09 12:52 PM
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Eben. Wir zwingen niemanden zu etwas. Ich gründe jetzt nur mal schnell eine "Nichtwähler"-Partei, und alle, die nicht wählen, wählen automatisch mich. Was meinst Du wie schnell die das Wählen anfangen \:D

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